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28 9月 2018 - 11:04:58

Akku Lenovo Ideapad g470 topakku.com


Für die angegeben Wattzahlen eine sehr solide Leistung. Wir bemerken auch einige Lücken: es gibt kein USB-Kabel, keinen SD-Slot, kein WLAN, kein Internetradio und der Bluetooth-Standard ist 2.1 statt des aktuellen 4.2. Damit ist die Medion-Station nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit – das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Aldi stimmt aber. Die ersten Klangeindrücke hauen uns zwar nicht vom Hocker. Wir hören ein permanentes Rauschen, und die Bässe sind nicht so fett wie versprochen. Aber: Das Ding ist laut und preiswert, als Party-Beschaller zum günstigen Preis leistet es gute Dienste. Für Musikgenießer ist das jedoch nichts.



Der Preis ist ein Thema für sich. Ursprünglich war das System im Medion Shop für 149 Euro zu haben, mittlerweile reduzierte der Anbieter auf 129 Euro. Bei Aldi Süd gibt es jetzt nochmal Extra-Rabatt: Mit 89,99 Euro liegt der Discounter bei rund 60 Prozent des ursprünglichen Preises - und macht damit eine Fahrt zur Filiale attraktiv. Falls Sie also das Angebot bei Aldi Nord verpassen und nicht auf eine zweite Angebotsrunde warten wollen, können Sie das System im Medion Shop (zum Angebot) ergattern – dann allerdings für knapp 40 Euro Aufpreis. Wer es nicht ganz so gigantisch groß mag, sieht sich kompaktere Bluetooth-Boxen in unserer Bestenliste an. Vorteil: Diese Geräte haben wir durch unser äußerst umfangreiches Testverfahren geschleust. Wenn Klangqualität über Lautstärke geht, der Geldbeutel aber trotzdem geschont werden soll, können wir das Ultimate Ears Wonderboom empfehlen.



Der Bluetooth-Speaker ist kompakt, leicht und verträgt auch den einen oder anderen Wasserspritzer am Pool. Er ist nicht so kraftvoll wie das Medion-Modell, aber bei einem günstigen Preis ab rund 60 Euro kann man sich auch zwei leisten – die lassen sich dann koppeln. en Trend zur Systemkamera hat Nikon lange ignoriert und einfach weiter Spiegelreflexmodelle gebaut. Doch kurz vor der Fotomesse Photokina (26. bis 29. September in Köln) ist damit Schluss: Die Nikon Z7 ist der Auftakt zu einem komplett neuen Kamerasystem. Kein Schnäppchen, schon das Gehäuse kostet 3.700 Euro – das ist dafür aber top, wie der Test zeigt.



Gerüchte über eine Systemkamera mit größerem Sensor von Nikon gab es seit Jahren. Es schien, als bringe das Unternehmen erst eine möglichst kleine Kamera mit APS-C-Sensor (Sensorgröße 15,6x23,5 Millimeter) heraus. Doch jetzt gibt es erst einmal Profi-Systemkameras mit Vollformatsensor (Sensorgröße 23,9x35,9 Millimeter, wie beim Kleinbildfilm). Erstes Modell ist die Nikon Z7 mit einem 45-Megapixel-Sensor, die vor allem der Sony Alpha 7R III Konkurrenz machen soll. Im November folgt dann die Nikon Z6 (siehe letzter Absatz) mit einem 24-Megapixel-Sensor, die die Sony Alpha 7 III ins Visier nimmt. Die Nikon Z7 hat die gleiche Auflösung wie die Nikon D850, kommt aber mit einem neuen Sensor. Wichtigster Unterschied: Er bringt 493 Autofokus-Messpunkte auf dem Sensor mit.




Wie bei den meisten modernen Systemkameras kombiniert der Autofokus „Phase Change“ (hohes Tempo) und Kontrastmessung (hohe Genauigkeit). Die Messpunkte decken den größten Teil des Bilds ab. Der Autofokus der Nikon Z7 reagiert extrem schnell: Nach nur 0,10 Sekunden hatte die Kamera scharf gestellt und ausgelöst – ein neuer Rekord fürs Vollformat. Bislang schafften das nur Systemkameras mit kleineren Sensoren wie die Panasonic Lumix G9. Erfreulich: Die Nikon Z7 fokussiert auch mit Spiegelreflexobjektiven richtig schnell. Bei Serien führt die Z7 die Schärfe schnell und genau nach, erreicht aber nicht ganz das Tempo und die Genauigkeit einer Profi-Spiegelreflex wie der Nikon D850. Nikon-Spiegelreflexfotografen müssen sich bei der Bedienung des Autofokus etwas umstellen, die Z7 hat eine andere Auswahl an Messmodi. So gibt es beispielsweise keinen Gruppen-Autofokus mehr, dafür aber einen „Pinpoint“-Autofokus mit extrem kleinem Messfeld – praktisch für sehr kleinteilige Motive. Bei automatischer Messfeldwahl erkennt die Z7 selbstständig Gesichter.



Das klappt sehr zuverlässig, wenn der Kopf nicht verdeckt ist und halbwegs zur Kamera zeigt. Erkennt die Kamera mehrere Gesichter, wählt der Fotograf auf Wunsch über das Steuerkreuz aus, auf welches die Linse scharf stellen soll. Augen erkennt die Z7 leider nicht. Wer gezielt darauf scharf stellen will, muss dafür zur Einzelfeldmessung umschalten und den Messpunkt per Hand aufs Auge legen. Serien sind keine Spezialität der Z7: Mit eingeschaltetem Autofokus schafft sie nur 5,5 Bilder pro Sekunde – ein eher mittelprächtiger Wert. Die Konkurrenz schafft hier bis zu 15 Bilder pro Sekunde – etwa die Sony Alpha 9. Zudem lahmt die Z7 nach rund 25 Bildern am Stück spürbar. Dann nimmt der Fotograf besser kurz den Finger vom Auslöser, damit die Kamera die Bilder auf die Speicherkarte schreibt. Mehr Tempo erreicht die Z7 mit einer Einschränkung – im Modus „Serienaufnahme H+“ passt das Gerät die Belichtung bei Serien nicht zwischen den einzelnen Bildern der Reihe an. Damit schafft die Z7 bis zu 9 Bilder pro Sekunde. Solche Highspeed-Einschränkungen gibt es bei Systemkameras leider sehr häufig, je nach Hersteller wird beim Maximaltempo beispielsweise das Sucherbild nicht im LiveView angezeigt, die Schärfe nicht nachgeführt oder das Autofokustempo reduziert. Nur wenige Topmodelle wie die Sony Alpha 9 machen da eine Ausnahme.




Beim eingebauten elektronischen Sucher geht Nikon in die Vollen: Die Z7 kommt mit einer hochauflösenden Variante, die mit 1280x960 Pixeln arbeitet (laut Hersteller 3,69 Millionen Pixel, da er die Subpixel für Rot, Grün und Blau zählt). Mehr Bildpunkte bietet aktuell nur die Leica SL. Der Sucher ist mit seiner 0,80-fachen Vergrößerung sichtbar größer als bei einer Spiegelreflex; selbst die Nikon D850 hält da nicht ganz mit. Der Sucher ist ein echtes Topmodell: Er zeigt ein großes, helles und detailreiches Bild. Nervige Ruckler, etwa bei schnellen Querschwenks, gibt es nicht zu sehen. Echt praktisch: Bei den Sucheranzeigen geht Nikon einen anderen Weg als die Konkurrenz: Belichtungszeit, Blende und weitere Aufnahmedaten zeigt die Z7 außerhalb des Bilds an, um den Blick aufs Motiv nicht zu stören. Das eingebaute Display ist ebenfalls top: Sehr detailreich dank hoher Auflösung (2,1 Millionen Pixel) und sehr hell (bis zu 800 Candela pro Quadratmeter). Es lässt sich nach oben und unten, aber nicht zur Seite ausklappen. In bisherigen Nikon-Systemkameras steckt der Bildstabilisator im Objektiv, bei den neuen im Kameragehäuse.



Vorteil: Die Objektive fallen etwas kleiner aus. Zudem funktioniert die Bildstabilisierung mit allen Objektiven, unabhängig davon, ob die einen Stabilisator eingebaut haben oder nicht. In der Praxis sind da mit einer Belichtungszeit von einer Achtelsekunde und einer Brennweite von 70 Millimetern noch knackscharfe Aufnahme drin (siehe Fotostrecke), mit einem 35-Millimeter-Objektiv sogar noch bei einer Viertelsekunde Belichtungszeit. Im Test-Labor überzeugte der Stabilisator dagegen nicht ganz: Hier schaffte er nur maximal 2,1 Blende Wackelausgleich. Da sind Topkonkurrenten wie die Olympus OM-D E-M1 Mark II oder die Panasonic Lumix G9 deutlich besser. Für die Z6- und Z7-Kameras hat Nikon einen neuen Objektivanschluss entwickelt. Das „Nikon Z“-Bajonett fällt ziemlich groß aus. Der Innendurchmesser (55 Millimeter) legt im Vergleich mit dem Spiegelreflex-Bajonett „Nikon F“ und „Sony E-Mount“ (jeweils rund 47 Millimeter) fast 1 Zentimeter zu.


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