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28 9月 2018 - 15:34:29

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Eingaben gelingen auf dem kapazitiven Touchscreen stets ohne Probleme. Die Bedienung auf der glatten Glasoberfläche gelingt mit bis zu fünf Fingern. Anderen Vergleichsgeräten bereiten selbst zehn Finger keine Probleme (Lenovo TAB 2 A10).Samsungs eigene virtuelle Bildschirmtastatur kommt für Tippvorgänge zum Einsatz. Hierzu gehören Hilfen wie die automatische Texterkennung oder Tippen durch Wischen. Auf Wunsch kann die Tastatur verkleinert und auf dem Bildschirm verschoben werden. Im Querformat ist es möglich, auf der Tastatur recht gut zu tippen. Mehr als zwei bis drei Finger pro Hand kommen aber nie zum Einsatz. Nach einigen Anläufen erreichen wir rund die Hälfte der Tastenanschläge die Minute, die wir sonst mittels 10-Finger-Technik auf einer handelsüblichen Tastatur erreichen.



Bei Samsungs neuem Einstiegs-Tablet kommt ein 9,6-Zoll-Display zum Einsatz. Die Auflösung liegt bei 1.280 x 800. Durch diese geringe Auflösung sind die Pixel schon bei einem etwas genaueren Blick erkennbar. Das ergibt eine Pixeldichte von 157 ppi. Deutlich besser steht das Lenovo TAB 2 dar: Auf dem 10 Zoll großen Display löst Lenovos Tablet mit 1.920 x 1.200 Pixel auf und erreicht so 224 ppi. Zwar mangelt es bei unserem Gerät an der Auflösung, dafür stimmt jedoch die durchschnittliche Helligkeit von 452 cd/m2. Das spiegelnde Panel kann dank der starken Helligkeit einige störende Lichtquellen im Hintergrund kompensieren. Auch im mobilen Einsatz ohne Netzkabel fällt die Helligkeit nicht ab, was besonders bei einem Tablet wichtig ist.



Bei maximaler Helligkeitsstufe wirkt ein Schwarz nicht äußerst satt. Dies bestätigt auch der Schwarzwert von 0,49 cd/m2. Das Lenovo Tab 10 kann mit einem Wert von 0,191 cd/m2 besser abschneiden. Dafür ist die Helligkeit über 100 cd/m2 geringer.Als Nächstes wollen wir einen Blick auf die CalMAN Analyse werfen. Die Abweichungen der Farben und Graustufen liegen jeweils bei einem DeltaE-Wert zwischen fünf und sechs. Das sind für ein IPS-Panel eher mittelmäßige Werte. Die Konkurrenz in dieser Preisklasse steht allerdings nicht besser dar. Teurere Geräte wie das Samsung Galaxy Tab S2 müssen dann schon herhalten. Bei dem teureren Schwestermodell werden DeltaE-Abweichungen um eins erzielt. Die Farbtemperatur liegt mit 6.820 K zwar nicht so weit vom Ideal (6.500) entfernt, ist aber dennoch als warm anzusehen.




Gerade für den Außeneinsatz und für den mobilen Einsatz sind Tablets äußerst attraktiv, weshalb wir uns die Tauglichkeit für den Outdoor-Bereich genauer anschauen möchten. Trotz der spiegelnden Oberfläche ist das Arbeiten mit dem Tablet auch bei hellerer Tageslichtumgebung gut möglich. Direkte Sonneneinstrahlungen sollten dennoch gemieden werden, da dies den Einsatz gänzlich unterbrechen kann.Die eingesetzte IPS-Technologie des Panels sorgt für eine exzellente Blickwinkelstabilität. Farben und Helligkeiten sind selbst bei einer starken seitlichen Betrachtung noch unverändert erkennbar. Erst bei einer extrem seitlichen Betrachtung legt sich ein leichter Farbschleier über das Display.



Im kleinen, 9,6 Zoll formatigen Testgerät rechnet ein Spreadtrum SC7730SE. Mit vier Kernen (ARM Cortex-A7) wird eine Frequenz von bis zu 1.300 MHz erreicht. Je nach Anforderung und Energiesparmodi kann diese auf 770 MHz abfallen. Release-Datum der ARM Cortex-A7 liegt schon rund vier Jahre zurück, weshalb es leistungstechnisch in das Einstiegssegment passt. Die grafische Performance liefert ein ARM Mali-400 MP4. Die GPU finden wir in der heutigen Zeit nur noch bei Smartphones. Gängiger ist die Mali-450 in dieser Preiskategorie. Aus diesem Grund schneidet unser Testgerät beinahe in allen Benchmarks deutlich schlechter als die gewählte Konkurrenz ab. Nur ältere Geräte aus dem Jahre 2014 sind beim Thema Leistung fair vergleichbar. Deshalb haben wir in unser Vergleichstabelle ebenfalls ein Smartphone mit gleicher GPU und ältere Tablets wie das Medion Lifetab S10334 angeführt.



Der Blick auf die Taktraten während eines 3DMarks und PCMarks zeigt eine weitere Ursache für die schlechten Ergebnisse. Die CPU kann fast nie ihren Basistakt aufrecht erhalten. Die Taktfrequenz fällt sogar unter die 400-MHz-Marke. Die magere Leistung soll uns im Abschnitt Gaming nicht zu sehr abschrecken. Ältere und kleine Gelegenheitsspiele sind kein Problem mit dem neuen Samsung Tablet. Angry Birds erweckt beispielsweise stets einen flüssigen Eindruck. Bei anspruchsvollen Spielen wie Asphalt 8 sieht das Ganze allerdings anders aus. Hier fehlt es an Bildern pro Sekunde. Nur bei niedrigen Grafikeinstellungen lassen sich einige Rennen fahren. Dennoch kommt es immer wieder zu Rucklern und Verzögerungen.



Nur positive Worte finden wir zur Hitzeentwicklung des Gehäuses. Weder im Idle noch unter Last stellen sich bedenkliche oder unangenehm spürbare Temperaturen heraus. Den Hotspot, welchen wir auf der Displayoberfläche finden, liegt gerade einmal bei 34 °C. Auch das Netzteil verzeichnet eine äußerst geringe Wärmeentwicklung. Diese liegt im Idle bei 35,7 °C und unter Last bei 38,4 °C. Das schmalere und leistungsstärkere Samsung Galaxy S2 wird vergleichsweise bis zu 41 °C warm. Die preisgleiche Konkurrenz liegt ebenfalls auf dem Niveau unseres Test-Tablets.Bevor wir diesen Abschnitt verlassen, werfen wir einen Blick auf die Taktverhältnisse im Inneren. Dazu versetzten wir das Galaxy Tab E in einen Auslastungszustand mittels der App Stability Test. Obwohl während der Benchmarks die CPU-Taktfrequenz schlecht abgeschnitten hat, wird nun eine konstante Frequenz bei dem Test angezeigt. Das kann jedoch auch ein Aktualisierungsfehler der Software sein. Anfangs ist die grafische Simulation deutlich flüssiger. Im späteren Verlauf werden immer häufiger niedrige Frameraten erzielt.




In Anbetracht eines mobilen und schmalen Tablets ist der eingesetzte Lautsprecher sehr solide. Die Qualität genügt für kleine Serien-Sessions oder YouTube Videos. Insgesamt ist das kleine 9,6-Zoll-Tablet recht laut. Stimmen sind dank genügend Präsenz gut verständlich. Bässe und einen satten Klang können wir jedoch nur mit externer Peripherie erhalten.Während des Idles benötigt das Testgerät kaum mehr als 4 W. Auch die Maximalwerte unter Last fallen mit 6,2 W gering aus. Potente Tablets dieser Größe benötigen rund 50 % mehr Leistung. Während des Standby liegt der Verbrauch bei nur 0,1 W. Ausgeschaltet zeigt das Messgerät nichts mehr an.



In unserm Testkandidaten kommt ein 5.000-mAh-Lithium-Ion-Akku zum Einsatz. Das sind stolze 2.200 mAh weniger als bei dem Lenovo TAB 2 und 2.700 weniger als bei dem Acer Iconia Tab 10 A3. Mag man den Angaben des Herstellers glauben schenken, soll das Galaxy Tab E acht Stunden im Surfbetrieb durchhalten.Zuerst messen wir die minimal zu erwartende Akkulaufzeit. Hierzu stellen wir die Helligkeit auf ihr Maximum und starten den Stability Test. Nach rund 4,5 h muss der Betrieb eingestellt werden. Deutlich mehr schafft das Lenovo Tab 2 A10 mit knapp über sieben Stunden. Auch das Iconia Tab erreicht 30 min mehr.Das wohl wichtigste Szenario ist das Surfen im Internet. Bei einer durchschnittlichen Helligkeit hält unser Testkandidat rund 8,5 h durch. Die gewählte Konkurrenz schneidet ähnlich ab. Das Lenovo Yoga 2 sticht mit 12,5 h immens hervor.



Zuletzt haben wir uns noch die maximal zu erwartende Laufzeit vorgenommen: Bei minimaler Helligkeit wird unser Leseskript etwas über 14 Stunden ausgeführt. Samsung präsentierte uns mit dem Galaxy Tab E einen gelungenen Einstieg in die Tablet-Welt. Unser Testgerät macht für diesen Zweck einen äußerst soliden Eindruck. Es wird mit allen wichtigen Kommunikationsmodulen und zwei Kameras ausgestattet. Die Verarbeitung beweist sich als stimmig, und die Abmessungen als gutes Mittelmaß. Das eingesetzte IPS-Display ist hell und besser als bei vielen Kontrahenten. Ein Dorn im Auge bleibt die Performance: Die eingesetzte Hardware könnte etwas potenter sein, denn schon zu Beginn unserer Benchmarks muss die CPU throtteln. Hier hätten wir uns einfach etwas mehr Power erwünscht. Wer das Tablet zum Surfen und für gelegentliche Mini-Games nutzt, wird diese Problemantik nicht unbedingt bemerken. Sehr positiv zu vermerken sind die geringe Temperaturentwicklung und die lauten Lautsprecher.


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